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Hauptbahnhof
Aktuelles

Aktuelles

In unregelmäßigen Abständen veröffentlichen wir an dieser Stelle Neuigkeiten aus dem Museum und unserer Sammlung.

Deutsche Allgemeine Zeitung, 8.10.1929

Tagebuch 12.03.2025: Eichkamp - Ein Bahnhof stirbt

Die meisten werden sich an den Namen der Station Messe Süd (Eichkamp) erinnern, die vor 2002 schlichtweg Eichkamp hieß. Nur wenige wissen, dass der gleichnamige Haltepunkt, der 1896 eröffnet wurde, sich 250 Meter südöstlich des heutigen Bahnhofs befunden hatte. Nämlich dort, wo auf der Fahrt der S-Bahn-Züge von Westkreuz in Richtung Grunewald die heutige Cordesstraßesstraße unterfährt und die Gleise weit auseinanderliegen.

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Artikel aus der Berliner Börsenzeitung vom 15.05.1929

Tagebuch 26.02.2025: Der letzte Dampfzug auf der Ringbahn

Der letzte Dampfzug auf der Ringbahn

Im Frühling 1929 passierte etwas dermaßen Einschneidendes bei der Berliner Ringbahn, dass die städtische Börsen-Zeitung sich verpflichtet fühlte, darüber einen elegischen Artikel zu verfassen.

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Die Asstellungshallen am Bahnhof Zoo. Gesehen Richtung Osten von der heutigen Straßenkreuzung Joachimsthaler Ecke Budapester Straße aus. Rechts im Bildhintergrund die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.
Foto: Archiv Berliner S-Bahn-Museum

Die Ausstellungshallen am Bahnhof Zoo

An der Stelle des heutigen Zoo Palastes entstanden 1905 die sogenannten Wilhelmshallen als Teil des Romanischen Forums. Der Standort war durch die Nähe zum Bahnhof perfekt, was sich positiv auf die Besucherzahlen auswirkte.

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Das Wachsen des S-Bahn-Netzes nachvollziehen

Wer immer schon wissen wollte, wie sehr sich das Berliner S-Bahnnetz im Laufe seiner wechselhaften Geschichte verändert hat, sollte dem S-Bahn-Museum unbedingt einen Besuch abstatten. Dort gibt es ein Set von zehn Postkarten, auf denen man die historischen Liniennetze von 1931-1988 nachvollziehen kann.

Besonders interessant sind die sechs Karten von 1968-1988. Während die Ringbahn 1952 noch rund um das Zentrum verläuft, ändert sich nach dem Mauerbau alles. Nicht nur farblich unterscheidet sich der Plan von 1968 radikal – der Westteil liegt isoliert wie ein herausgebrochenes Stück Kuchen im Herzen von Berlin.

Mit einem Rundgang durch das Museum lohnt sich der Besuch doppelt. Die neue Sonderausstellung beschäftigt sich mit dem Thema: »Kalter Krieg auf Schienen« – die S-Bahn der Deutschen Reichsbahn in West-Berlin 1961-1989. Auf den Schautafeln der Poster-Ausstellung wird die damalige Situation der S-Bahn durch die Teilung Deutschlands greifbar.

Das Set enthält 10 Karten und kostet 5 Euro.

AUszug aus der Verordnung des Polizeipräsidums Berlin

Berlin 1942: öffentliche Verkehrsmittel für Juden verboten

Achtzig Jahre nach der Befreiung von Auschwitz kann sich kaum jemand vorstellen, wie es gewesen sein muss, unter antijüdischen Verordnungen zu leben.

Nachdem die Führerscheine von Juden bereits 1938 für ungültig erklärt wurden, schränkte das Berliner Polizeipräsidium ihre Bewegungsfreiheit weiter ein. Die bürokratische Sprache der Amtsnachrichten vom August 1942 benutzte das Wort „Erlaubnis“, um zu verschleiern, dass es sich nach wie vor um ein Verbot handelte.

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Plakat "Helft uns gegen Spartakus"
Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Berlin, Germany -- Einbl. 1918, 57 kl

Friedrichsberg, Frankfurter Allee, Stalinalle: Ein Bahnhof mit vielen Namen

Der heutige S-Bahnhof Frankfurter Allee hatte im Laufe seiner Geschichte viele Namen.

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Am Potsdamer Platz, Blickrichtung Südwesten, zwischen der Alten Potsdamer Straße und der Linkstraße erstreckt sich eine lange Grünfläche zwischen Büroneubauten. Hier hat früher einmal der Potsdamer Bahnhof, gestanden.
Foto: DBV

Ein Friedhof direkt vor dem Bahnhof

Wer hätte das gedacht?
Auf der Fläche des heutigen Potsdamer Platzes befand sich bis Anfang des 20. Jahrhunderts ein Friedhof. Der Dreifaltigkeitsfriedhof war etwa 200 Jahre zuvor außerhalb der Stadtmauern angelegt worden.

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Ein Blick in den Ausstellungsraum: Stelltafeln und weitere Artefakte.

1.1.2025: Das 101. Jahr der Berliner S-Bahn beginnt. Wie geht es bei uns weiter?

Gestern, am 31.12.2024, endete offiziell das Jubiläum mit seinen Feiern. Bedanken möchten wir uns bei allen, die uns unterstützt haben. Die uns mit Tipps und Ideen, Vorschlägen geholfen haben, dass wir unseren kleinen Beitrag zum Gelingen des Jubiläums beitragen können. Ohne die großen Veranstaltungen, die rund um das eigentliche Geburtstagsdatum, dem 8. August 2024, stattgefunden haben, konnten wir in unserer Austellung etwa 5.000 Menschen begrüßen. Die freundliche und positive Resonanz hat uns gezeigt, dass das Interesse an unserer Arbeit groß ist.

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Blick in die Vitrine mit den zwei neuen Modellen.

Tagebuch 14.11.2024: zwei neue S-Bahnen als Klemmbausteinmodelle im Museum

"Klemmbaustein" was für ein passender Begriff. Da weiß jeder sofort, was gemeint ist. Von der Firma stone-heap.com haben wir zur Erweiterung unseres Wagenparks zwei Modelle erworben.

Tagebuch 7.11.2024: neue Ausmalbilder in unserer Kinderecke

Die Reihe der toll ausgemalten Bilder wird immer größer. Eine kleine Auswahl!

Ein quadratischer Metallrahmen mit links einem s/w-Bild einer jungen Frau und daneben, rechts, einer Pappfahrkarte für die 26. Kalenderwoche des Jahres 1934. Sie gilt laut Aufdruck für die 3. Klasse von Spindlersfeld nach Westend.

Neuzugang: Arbeiterwochenkarte 3. Klasse Spinlersfeld - Westend

Spannend sind nicht nur die Gegenstände, die wir geschenkt bekommen. Spannend sind immer auch die Geschichten dahinter. Diese Arbeiterwochenkarte für die 26. Kalenderwoche 1934 haben wir neu für unsee Ausstellung bekommen. Eine Frau aus Berlin schrieb uns: "... eine Freundin hat diese Wochenkarte auf einem Flohmarkt gekauft und würde sie gerne einem Museum überlassen..."

Es sind diese kleinen, spontanen Aufmerksamkeiten, die unserer ehrenamtlichen Arbeit den Spaß und die Freude verleihen.

Herzlichen Dank nochmal an die unbekannte Käuferin und die Vermittlerin, Frau K.

Die vier Referenten stehn vor einem Berlin-Plan
Die Referenten des heutigen Abends (v.l.n.r.): Mathias Hiller, Christian Morgenroth, Eberhard Lorenz, Udo Dittfurth

Zeitzeugengespräche: Ost und West – BVG und DR im Zusammenwirken

Ost und West – BVG und DR im Zusammenwirken

Christian Morgenroth und Eberhard Lorenz berichten aus ihrer Zeit bei der S-Bahn in den Jahren 1989 bis 1994. Drittes Gespräch der Themenreihe „Zeitzeugengespräche“ im Berliner S-Bahn-Museum am 24.10.2024.

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Termine

Veranstaltungsankündigung

Die Berliner S-Bahn feierte am 8. August 2024 ihren einhundertsten Geburtstag. Bei zahlreichen Veranstaltungen wurde S-Bahn-Geschichte vermittelt, und so die Vergangenheit wieder lebendig gemacht. Ein Höhepunkt waren die Sonderfahrten mit dem historischen Zug. Seit Juli zeigt das S-Bahn-Museum in seinem Projektraum im Ostbahnhof eine Ausstellung über die wechselhaften 100 Jahre S-Bahn-
Geschichte.

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Tagebuch 12.07.2024

Unsere große Ausstellung ist fast fertig!

Was lange währt ... Ja, und es wird bestimmt gut werden. Unsere Ausstellung zum Jubiläum ist fast fertig und in einigen Tagen werden wir sie zur Probe aufhängen. Seien Sie gespannt! Um nichts zu versäumen, empfehlen wir, dass Sie unseren Newsletter abonnieren: https://s-bahn-museum.de/de/newsletter-anmeldung/frontusers/profile

Tagebuch 11.07.2024

1906 - Bahnhof Alexanderplatz mit zwei Bahnsteigebenen

Bahnhof Alexanderplatz (II) „Die Ausarbeitung dieses Entwurfs und die Anfertigung dieser Zeichnung ohne fremde Hilfe versichert an Eidesstatt L. Jänecke“ so steht es unter dem Entwurf für einen zweistöckigen Bahnhof Alexanderplatz aus dem November 1906. Wieder war ein Schinkelwettbewerb maßgebend für diese Idee (die nie umgesetzt wurde). Der Verkehr auf dem Bahnhof Alexanderplatz war offenbar inzwischen so stark geworden, dass die vier Gleise der Berliner Stadteisenbahn nicht mehr ausreichten.

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Tagebuch 4.7.2024

Was der heutige Bahnhof Alexanderplatz mit Berliner Markthallenangelegenheiten zu tun hat Jedes Jahr am 13. März, dem Geburtstag des Namensgebers, vergibt der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin (AIV) den Schinkelpreis. Das geschieht seit 1854 in verschiedenen Kategorien. Den Preis erhält der- oder diejenige Bewerber/in, die bis 35 Jahre alt. Ausschlaggebend für den Preis sind hervorragende technisch-wissenschaftliche Leistungen im Bauwesen.

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Tagebuch 27.05.2024

Aufregende Neuigkeiten!

Wie lange versprochen, erweitern wir endlich unsere Öffnungszeiten. So haben Sie noch mehr Zeit unsere drei Ausstellungen in aller Ruhe auf ich wirken zu lassen, vielleicht noch ein Filmchen aus längst vergangenen S-Bahn-Zeiten anzuschauen oder in unserem Verkaufsbereich das Buch zu finden, dass Ihnen noch fehlt.

Ab nächster Woche (29.5.) werden die Öffnungszeiten des Projektraums am Ostbahnhof wie folgt erweitert:

  • Mittwoch 12 Uhr - 16 Uhr,
  • Donnerstag 15 Uhr - 20 Uhr,
  • Freitag 15 Uhr - 20 Uhr und
  • Sonntag 14 Uhr - 18 Uhr.

Der Eintritt kostet 2 Euro, Ermäßigt 1 Euro. 

Tagebuch 24.04.2024

Unser neuestes Geschenk: ein Eisenbahnliebhaber aus Frankfurt am Main hat uns seinen selbstgebauten halben Führerstand überlassen. Wir suchen noch nach einem passenden Platz ...

Tagebuch 18.4.2024

Eine Fahrradkarte als "Ausnahmebewilligung" im Postkartenformat. Das ist unser "Neuzugang", den uns ein ehemaliger Mitarbeiter der Deutschen Reichsbahn überlassen hat.

Tagebuch 12.04.2024

Die ersten Versionen der Plakate zum Jubiläum sind da.

Tagebuch 29.03.2024

 Für die Verwendung bei Facebook und Instagram gibt es ein neues Logo, dass auch den technischen Vorgaben besser entspricht. Wie finden Sie es?

Tagebuch 21.03.2024

Die Gestaltung der Ausstellung ist fast abgeschlossen.

  1. Tagebuch 12.02.2024
  2. Tagebuch 08.02.2024
  3. Tagebuch 22.12.2023
  4. Tagebuch 15.12.2023

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